Benin & Togo

REISEDATEN

07. – 17. Januar 2021

PREIS

ab € 2.590 im Doppelzimmer
€ 350 Einzelzimmerzuschlag

TEILNEHMERZAHL

min. 6 Personen
max. 12 Personen

Lassen Sie sich entführen in eine exotische und farbenfrohe Welt! Erleben Sie das spektakuläre Voodoo-Festival und

andere magische und interessante Zeremonien in zwei faszinierenden Ländern Westafrikas – interessante Menschen,

mysteriöse Kulte, tropische Landschaften…

Benin & Togo

Highlights:

  • Ganviè, das größte afrikanische Pfahldorf, liegt in einer Lagune
  • Das Voodoo Festival in Gran Popo und Ouidah mit zahlreichen farbenfrohen Zeremonien.
  • Der schöne Strand bei Gran Popo
  • der Gelede- und der Egungun-Maskentanz – mysteriös und mitreissend
  • die abwechslungsreichen tropischen Landschaften
  • die Dörfer der Volksstämme im Norden Benins (Taneka) mit Besuch bei einem Fetischpriester
  • Kulte und Zeremonien der Voodoo-Religion – erklärt durch unseren professionellen lokalen Reiseführer
  • der unglaubliche Feuertanz in Sokodé
  • die Dörfer der Battammariba (Unesco-Weltkulturerbe!) in Togo mit ihren „Turmhäusern“
  • Lomè – eine Stadt voller Kontraste mit ihrem berühmten Fetischmarkt, Galerien und Kolonialbauten
  • Besuch bei einem traditionellen Heiler und Voodoo-Zeremonien in der Umgebung von Lomé

1. Tag – Cotonou

Ankunft in Cotonou und Transfer zum Hotel. Begrüssung mit Abendessen Kennenlernen.

 2. Tag – Cotonou, Ganvie & Oiudah

Von Cotonou aus überqueren wir den See Nokwe in einem Motorboot und erreichen Ganvie, das grösste und schönste afrikanische Pfahldorf. Die ca. 25.000 Einwohner haben ihre Hütten auf Teakpfählen im Wasser errichtet und bedecken die Dächer mit einer dicken Schicht aus Blättern. Dem Ort ist es gelungen, seine Traditionen und seine Erscheinung bis heute zu bewahren, auch der Fischbestand im See ist gesund. Das Leben spielt sich auf dem Wasser ab, die Menschen bewegen sich mit Kanus fort, Männer, Frauen und Kinder steuern sie mit bunten Staken.

Am Nachmittag erreichen wir Ouidah, die als Hauptstadt des afrikanischen Voodoo angesehen wird. Ouidah wurde von der Armee von Dahomey im 18. Jahrhundert erobert und wurde danach einer der wichtigsten Sklavenhäfen. Heute kann man in Ouidah eine schöne Afro-Portugiesische Architektur bewundern – der Python-Tempel wurde gegenüber der Katholischen Kathedrale errichtet. Die gemütliche Mentalität der Einheimischen passt wunderbar zum Rauschen der Ozeanwellen und dem Rhythmus der Trommeln – eine zeitlose Atmosphäre. Wir besichtigen die Stadt zu Fuss: den Python Tempel und das portugiesische Fort und wir folgen der Sklavenroute bis zum Strand, wo sich der “point of no return” befindet, wo Sklaven auf Schiffe gebracht wurden. Am Abend erreichen wir Gran Popo, wo wir die nächsten 3 Nächte untergebracht sind.

3. Tag – Vodoun-Kultur & Fischerdörfer, Maskentanz

Ausflug im kleinen Motorboot entlang des Monoflusses zu kleinen Dörfern, wo antike Praktiken der Salzgewinnung noch genutzt werden. Wir durchqueren Lagunen mit Mangrovenwäldern und erreichen die Mündung, wo sich die Wasser des Flusses und des Ozeans mischen. Entlang der Küste leben Fischer in Dörfern aus Palmblättern. Nachmittags besuchen wir eine Zeremonie der Zangbeto Masken, grosse Masken aus buntem Stroh, die Geister symbolisieren die Kräfte der Natur und die Mächte der Nacht, die die Erde lange vor den Menschen bevölkert haben. Abends findet am Strand von Gran Popo die Entsendung der Babyschildkröten ins Meer statt.

4. Tag Voodoo Festival, Gran Popo, Ouidah und Umgebung
Am 10. Januar ist in Benin Nationalfeiertag zur Feier der traditonellen Religionen und der damit verbundenen Riten. Besonders in Ouidah und Gran Popo finden Dutzende Zeremonien statt mit Tausenden traditionell gekleideten Anhängern, tradionellen Dorfobersten und Fetischpriestern. Wir suchen uns spontan die besten Orte aus, das Festival findet in der gesamten Region um Ouidah statt – das Festivalprogramm ist flexibel.

5. Tag Afrikanische Königreiche, von Ouidah nach Bohicon (250 km)

Wir fahren nach Abomey, wo wir den Königspalast besichtigen. Die Wände des Palastes sind mit Basreliefs verziert, die Symbole der Könige von Dahomey zeigen. Heute ist der Palast ein Museum und zählt zum Weltkulturerbe der Unesco, hier können Gegenstände des alten Königshauses besichtigt werden: Throne, Kultaltare, Statuen und Waffen. Ein Königreich, dessen Reichtum sich auf den Sklavenhandel gründete. Die königliche Armee hatte auch einen Trupp weiblicher Krieger, berühmt für ihre Härte und ihren aggressiven Kampfgeist. In der Mitte des königlichen Hofes befindet sich ein Tempel, der aus einem Gemisch aus Lehm, Goldstaub und menschlichem Blut errichtet wurde. Nachmittags besuchen wir den Tanz der Gelede-Masken. Diese Zeremonie wird von der gesamten Gemeinschaft zelebriert und soll Fruchtbarkeit sowohl der Erde als auch den Menschen bringen. Die Masken sind bunt bemalt und bewegen sich wie Puppen. Sie bieten spannende Fotomotive ebenso wie die Egungun Masken, die wir mit etwas Glück ebenfalls sehen.

6. Tag Schreine und Fetische. Von Bohicon nach Copargo (350 km)

Unser erster Halt, Dassa, war einst Hauptstadt eines alten Königreiches, das von Olofin 1385 gegründet wurde. Wir werden einige Stätten dieser langen Dynastie besuchen. Zuerst sehen wir das hölzerne Pferd, das 1903 von den Portugiesen dem Chief überreicht wurde als dieser sich beschwerte, dass vier seiner Pferde einer mysteriösen Krankheit zum Opfer gefallen waren. Später erklimmen wir den Königlichen Hügel, auf dem Könige und Mitglieder der Königsfamilie beerdigt werden. Wir sind mitten im Reich des Voodoo und sehen, dass heilige Stätten von vielen Statuen und Resten vorhergehender Rituale beschützt werden. Auf der Fahrt halten wir am Dankoli Fetisch, einer der bedeutensten Kultstätten: Pilger aus aller Welt haben tausende Holzpflöcke in den Boden getrieben um für eine gute Ernte, eine glückliche Ehe oder eine leichte Geburt zu bitten. Wenn die Gebete erhört wurden, kommen die Bittsteller zurück, um ihr versprochenes Opfer zu erbringen, eine Ziege, ein Huhn oder eine Kuh. Spuren von Blut, Palmöl und Alkohol finden sich überall am Fetisch. Am Abend erreichen wir Taneka, wo wir in der rustikalen aber gemütlichen Öko-Lodge übernachten.

7. Tag Fetisch Hügel. Von Copargo nach Boukoumbè

Sehr zeitiger Start um die alten Taneka Dörfer zu erkunden, die sich auf einem Bergmassiv befinden. Die Orte bestehen aus Rundhütten mit einem konischen Dach, das auf der Spitze mit einem Terrakottatopf versehen ist. Der obere Teil des Dorfes wird von jungen Eingeweihten und Fetisch-Priestern bewohnt, die nur mit einer Ziegenhaut bekleidet sind und immer ihre lange Pfeife mit sich tragen. Der Volksstamm hat seit dem 9. Jahrhundert hier gewohnt. Seitdem sind andere Stämme dazugekommen und formen so einen Schmelztiegel der Kulturen. Auf dem Weg nach Boukoumbè, wo wir 2 Nächte einfach aber authentisch untergebracht sind, besuchen wir ein Fulani-Dorf.

8. Tag: Boukoumbè, die befestigten Dörfer und Tata Sombas
Ein ganzer Tag zur Erkundung der Umgebung von Boukoumbè. Wir sind im Land der Somba, die in befestigten Turmhäusern (Tata Somba) leben. Ähnlich mittelalterlichen Burgen sind diese wichtige Beispiele der historischen afrikanischen Architektur. Ihr Stil hat Le Corbusier derart imponiert, dass er von “skulpturartiger Architektur” sprach. Eine Art Sinnlichkeit, die Kraft, Sorgfalt und Schönheit
vereint. Die traditionelle Gläubigkeit zeigt sich an den grossen Schreinen in Phallusform am Hauseingang. Wir werden das eine oder andere Haus betreten um die Lebensweise besser zu verstehen. Alle – die Familie, die Lebensmittel und Vorräte befinden sich im Innern des Hauses, zum Schutz und zum Überleben im Falle eines Angriffes. Über Jahrhunderte haben diese Volksstämme Zuflucht in den Atakora Bergen gesucht um so den Sklavenjägern zu entkommen.

9. Tag: Togo – Unesco Welterbe Koutammakou & Feuer-Tanz
Heute fahren wir nach Togo. Kurz nach dem Überqueren der Grenze befinden wir uns im Land der Tamberma und werden die befestigten Lehmburgen von Koutammakou bewundern. Koutammakou ist als Kulturlandschaft bereits seit 2004 UNESCO Welterbe im nördlichen Togo eingetragen. Die traditionellen Lehmhäuser sind ein Nationalsymbol von Togo. Viele von ihnen haben zwei Stockwerke und ein flaches Dach. Am Abend sehen wir den Feuertanz. Im Zentrum eines Dorfes erhellt ein großes Feuer die Gesichter der Teilnehmer, sie tanzen zu einem hypnotischen Trommelschlag und springen plötzlich in die leuchtende Glut, nehmen glühende Kohlestücke auf, lassen diese über ihre Körper wandern und stecken sie sich in den Mund… Dies alles ohne sich dabei zu verletzen oder Anzeichen von Schmerz zu zeigen.

10. Tag: nach Lomé (150 km)

Lomé, die quirrlige Hauptstadt Togos, ist die einzige afrikanische Stadt, die sowohl eine deutsche, britische und französische Kolonie war. Sie ist auch eine der wenigen Hauptstädte der Welt, die direkt an der Grenze zu einem Nachbarland liegen. Diese Elemente haben eine einzigartige Identität geschaffen, die sich in der Architektur der Stadt und im Stil seiner Bewohner widerspiegelt. Lomé ist ein Schmelztiegel für Völker, Kulturen und Handel. Wir werden den zentralen Markt besuchen mit den berühmten “Nana Benz”, Frauen, die den Markt der teuren “pagne” (bunten Stoffe) kontrollieren, die aus Europa kommen und in ganz Westafrika verkauft warden. Die Kolonialgebäude im Verwaltungsviertel und natürlich der Fetischmarkt, wo wir die Zutaten für Liebestränke und andere magische Produkte finden. Lomé mit seinen vielen Kunstgalerien ist ein wichtiges Handelszentrum für afrikanische Stammeskunst, ein wirklich spannender Ort mit Geschäften für Antiquitäten, Kunsthandwerk und Galerien für modern afrikanische Kunst aus der “Togolesischen Schule”.

11. Tag Animismus, Region um Lomé (150 km)

Entlang der Küste Togos und Benins wird die Voodoo-Religion praktiziert und über Generationen weitervererbt. Von vielen Europäern nur als eine Form schwarzer Magie angesehen, handelt es sich beim Voodoo jedoch um eine richtige Religion, viel reicher und komplexer als die meisten Menschen sich vorstellen. In einem versteckten Dorf werden wir einer Zeremonie beiwohnen: der frenetische Rhythmus der Trommeln und Gesänge hilft die Voodoogeister zu rufen, die in einige der Tänzer fahren. Diese fallen in tiefen Trance: die Augen rollen zurück, sie grimassieren, winden sich und werden schmerzunempfindlich. Sakpata und Heviesso sind nur einige der vielen Gottheiten, die erscheinen können. In diesem Dorf, umgeben von der magischen Atmosphäre werden wir vielleicht schliesslich verstehen, was Menschen meinen wenn sie sagen: „in Euren Kirchen betet Ihr zu Gott, in unseren Schreinen werden wir Gott!“ In einem anderen Dorf besuchen wir einen traditionellen Heiler, eine besondere Begegnung. Das Verständnis der Heiler begründet sich darauf, dass die materielle und die spirituelle Welt miteinander verwoben sind und deshalb bei einer Krankheit auch der „Geist“ des Patienten behandelt werden muss. Der Heiler heilt seine Patienten mithilfe von Pflanzen und Opfergaben in verschiedenen Schreinen in seinem Hof. Am Abend endet diese Reise mit dem Transfer zum Flughafen oder der optionalen Verlängerung am Meer.

LEISTUNGEN

Inbegriffen:
Inbegriffen: Professioneller Reisefotograf. Erfahrene örtliche Führer und Fahrer für alle Aktivitäten lt. Programm. Unterkunft in Doppelzimmern in 3*-Hotels (lokaler Standard). Halbpension (Frühstück und Abendessen, Getränke nicht inbegriffen). Ausflüge und Besichtigungen wie beschrieben. Mineralwasser im Bus/Auto für die Reise. Eintrittsgebühren für Parks und Gedenkstätten. Alle
Steuern. Pass für das Voodoofestival.
Nicht inbegriffen:
Internationale Flüge und Flughafensteuern. Visagebühren. Persönliche Gegenstände. Getränke, Mittagessen, Gepäckträger, Eintrittsgebühren und Touren, die nicht im Programm beschrieben sind. Versicherung (obligatorisch: Kranken-, Gepäck-, Reise-rücktrittsversicherung). Evtl. neu eingeführte Steuern und Gebühren, extrem steigende Kosten für Benzin etc. die sich unserem Einfluss entziehen. Trinkgelder. Alles, das nicht unter “inbegriffen” erwähnt ist. Fotografiegenehmigungen (u. a. in Museen und Parks) oder Spenden für Fotos in Dörfern, für die wir sammeln.

Catherina Unger Photography

Photographic Travel
by Arbaspàa srl
Via Discovolo 252/a
19017 Manarola (SP)
Italy

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