Es gibt nicht DAS Afrika…

da ist das des äthiopischen Hochlands oder das der höchsten Dünen Welt in Namibia. Das der tropischen Strände von Sansibar oder Mosambik. Das der Kokospalmen, die sich im Wind an den Küsten im Wind wiegen. Oder das der beunruhigenden nächtlichen Geräusche und der wild-würzigen Gerüche. Oder auch das der bunten Märkte, der lachenden Kinder und der Frauen mit den grossen Herzen.

Es gibt auch das Afrika der Viktoria-Fälle und des Okavango-Deltas, das der Wüstenelefanten und der Gorillas im Nebel. Das der ägyptischen Pyramiden und der Voodoo-Fetische im Benin. Das Afrika der jahrtausendealten Baobabs oder der Schirmakazien. Das der Sonnenuntergängen, die zu Tränen rühren. Das der rasend wachsenden Metropolen, gefangen zwischen Tradition und Zukunft. Oder das Afrika, dessen Rauchgeruch sich tagelang nicht aus den Kleidern vertreiben lässt und an einen Grillabend bei der Safari oder ein Kochfeuer in einer afrikanischen Hütte erinnert.

Das Afrika der geplatzten Autoreifen oder der Stromausfälle, wo man dann bei Kerzenlicht weitermacht. Das der schnellsten Marathonläufer der Welt die in den Hochländern Kenias und Äthiopiens zuhause sind. Oder das der antiken Völker wie die Hirten der Himbas oder Massai oder Buschmänner, Jäger und Sammler aus der Kalahari. Das der rythmischen Musik, die von Ort zu Ort anders ist aber Dir immer in die Beine fährt. Das der grossen Tierwanderungen der Serengeti oder der wilden Gegenden des Southern Luangwa. Oder das der gewaltigen Flüsse voller Krokodile und Nilpferde wie der Sambesi. Das der atemberaubenden Ausblicke vom Kilimandscharo oder von der Abbruchkante des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Das der heissen Nächte und das der sturzflutartigen Regenfälle, die Tiere zum Leben erwecken, die man sonst das ganze Jahr nicht sieht.

Es gibt das Afrika, das jeden Morgen mit dem Gesang von tausenden Vogelstimmen erwacht erwacht und das, das sich jede Nacht schlafen legt unter einem Himmer voller so vieler Sterne, die man nirgendwo sonst auf dieser Welt sieht.

– nur was es mit mir macht ist immer das Gleiche: „Mal d´Africa“ (die Italiener haben für diesen Zustand ein treffendes Wort gefunden „Heimweh nach Afrika“)
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