Benin & Togo

Lassen Sie sich entführen in eine exotische und farbenfrohe Welt und erleben Sie das Voodoo-Festival und

andere faszinierende Zeremonien in zwei magischen Ländern Westafrikas – indigene Völker,

mysteriöse Kulte, tropische Landschaften…

Eine besondere Reise organisiert und begleitet von der Reisefotografin Catherina Unger

REISEDATEN

08.01. – 17.01.2018

REISEPREIS

€ 2.690 PP IM DZ
€ 260 EZ-ZUSCHLAG

GRUPPENGRÖSSE

MIND. 6 PERSONEN
MAX. 12 PERSONEN

Benin & Togo

  • Begleitet von Catherina Unger

    Professionelle Reisefotografin und Afrika-Kennerin

  • Fotografische Genres

    Landschaftsfotografie, People, Street

  • Eigens für Fotografen kreiert

    ausreichend lange Stops, Besuch fotogener Orte, aufregende Zeremonien

  • Eine Reise voller Geheimtipps

    nur wenige Touristen reisen in diese beiden faszinierenden Länder Westafrikas

  • spannende Zeremonien

    wir sind exklusiv dabei bei farbenfrohen religiösen Zeremonien, die tolle Gelegenheiten für wunderschöne Fotos bieten

Highlights:

  • Ganviè, das größte afrikanische Pfahldorf, liegt in einer Lagune
  • Das Voodoo Festival in Ouidah und Meeresnähe mit zahlreichen farbenreichen Zeremonien.
  • der Gelede-Maskentanz
  • die Dörfer der Stammesvölker im Norden Benins mit Besuch bei einem Fetischpriester
  • Kulte und Zeremonien der Voodoo-Religion – kompetent erklärt durch unseren professionellen lokalen Reiseführer
  • der Feuertanz in Sokodé
  • die Dörfer der Battammariba (Unesco-Weltkulturerbe!) in Togo mit ihren “Turmhäusern”
  • die Nachtwanderung im Regenwald
  • Lomè – eine Stadt voller Kontraste mit ihrem berühmten Fetischmark, Galerien und Kolonialbauten
  • Besuch bei einem traditionellen Heiler und Voodoo-Zeremonien in der Umgebung von Lomé
  • verschiedene Fotoworkshops zur Portrait- und Landschaftsfotografie
  • bei Interesse und Zeit erste Workshops zur Nachbearbeitung mit Lightroom und Photoshop

08.01.2018 – Cotonou

Ankunft in Cotonou und Transfer zum Hotel. Cocktail-Empfang und Willkommensessen sowie Vorstellung der Teilnehmer und des Programmes.

09.01.2018 Cotonou, Ganvie & Oiudah

Wir überqueren den See Nokwe in einem Motorboot und erreichen Ganvie, das grösste und schönsten Afrikanische Pfahldorf. Die ca. 25.000 Einwohner haben ihre Hütten auf Teakpfählen im Wasser errichtet und bedecken die Dächer mit einer dicken Schicht aus Blättern. Dem Ort ist es gelungen, seine Traditionen und seine Erscheinung bis heute zu bewahren, auch der Fischbestand ist See ist gesund. Das Leben spielt sich auf dem Wasser ab, die Menschen bewegen sich mit Kanus fort, Männer, Frauen und Kinder steuern sie mit bunten Staken. Am Nachmittag erreichen wir Ouidah, die als Hauptstadt des afrikanischen Voodoo angesehen wird. Ouidah wurde von der Armee von Dahomey im 18. Jahrhundert erobert und bekam danach einer der wichtigesten Sklavenhäfen. Heute kann man in Ouidah eine schöne Afro-Portugieses Architektur bewundern, der Python-Tempel wurde gegenüber der Katholischen Kathedrale errichtet. Die gemütliche Mentalität der Einheimischen passt wunderbar zum Rauschen der Ozeanwellen und dem Rhythmus der Trommeln – eine zeitlose Atmosphäre. Wir besichtigen die Stadt zu Fuss: den
Python Tempel und das portugiesische Fort. Am Ende folgen wir der Sklavenroute bis zum Strand, wo sich der “point of no return” befindet, wo Sklaven auf Schiffe gebracht wurden.

10.01.2018 Voodoo Festival, Ouidah und Umgebung
Am 10. Januar ist in Benin Nationalfeiertag zur Feier der traditonalen Religion und aller damit verbundenen Riten. Besonders in Ouidah finden Dutzende Zeremonien statt mit Tausende traditionell gekleideten Anhängern, tradionellen Chiefs und Fetischpriestern. Wir suchen uns spontan die besten Orte aus, das Festival findet in der gesamten Region um Ouidah statt.

11.01.2018 African Kingdoms, von Ouidah nach Bohicon (250 km)

Wir fahren nach Abomey, wo wir den Königspalast besichtigen. Die Wände des Palastes sind mit Basreliefs verziert, die Symbole der Könige von Dahomey zeigen. Heute ist der Palast ein Museum und zählt zum Weltkulturerbe der Unesco, hier können Gegenstände des alten Königshauses besichtigt werden: Throne, Kultaltare, Statuen und Waffen. Ein Königreich, dessen Reichtum sich auf den Sklavenhandel gründete. Die königliche Armee hatte auch einen Trupp weiblicher Krieger, berühmt für ihre Härte und ihren aggressiven Kampfgeist. In der Mitte des königlichen Hofes befindet sich ein Tempel, der aus einem Gemisch aus Lehm, Goldstaub und menschlichem Blut errichtet wurde. Nachmittags besuchten wir den Tanz der Gelede-Masken. Diese Zeremonie wird von der gesamten Gemeinschaft zelebriert und soll Fruchtbarkeit sowohl der Erde als auch den Menschen bringen. Die Masken sind bunt bemalt und bewegen sich wie Puppen. Sie bieten spannende Fotomotive.

12.01.2018 Schreine. Von Bohicon nach Copargo (350 km)

Unser erster Halt, Dassa, war einst Hauptstadt eines alten Königreiches, das von Olofin 1385 gegründet wurde. Wir werden einige Stätten dieser langen Dynastie besuchen. Zuerst sehen wir das hölzerne Pferd, das 1903 von den Portugiesen dem Chief überreicht wurde als dieser sich beschwerte, dass vier seiner Pferde einer mysteriösen Krankheit zum Opfer gefallen waren. Später erklimmen wir den Königlichen Hügel, auf dem Könige und Mitglieder der Königsfamilie beerdigt werden. Wir sind mitten im Reich des Voodoo und sehen, dass heilige Stätten von vielen Statuen und Resten vorhergehender Rituale beschützt werden. Auf der Fahrt halten wir am Dankoli Fetisch, einer der bedeutensten Kultstätten: Pilger aus aller Welt haben tausende Holzpflöcke in den Boden getrieben um für eine gute Ernte, eine glücliche Ehe oder eine leichte Geburt zu bitten. Wenn die Gebete erhört wurden kommen die Bittsteller zurück, um ihr versprochenes Opfer zu erbringen, eine Ziege, ein Huhn oder eine Kuh. Spuren von Blut, Palmöl und Alkohol finden sich überall am Fetisch. Am Abend erreichen wir Taneka.

13.01.2018 Fetisch Hügel. Von Copargo nach Natitingou

Wir erkunden alte Taneka-Dörfer auf einem Berg. Die Orte bestehen aus Rundhütten mit einem konischen Dach, das auf der Spitze mit einem Terrakottatopf versehen ist. Der obere Teil des Dorfes wird von jungen Eingeweihten und Fetisch-Priestern bewohnt, die nur mit einer Ziegenhaut bekleidet sind und immer ihre lange Pfeife mit sich tragen. Dieser Volksstamm hat über Jahrhunderte in einem historischen Ort gewohnt – die ersten Bewohner sollen bereits im 9. Jahrhundert hier gesiedelt haben. Seitdem sind andere Stämme dazugekommen und formen so einen Schmelztiegel der Kulturen. Während wir zwischen den Dörfern und grünen Feldern in
einer wunderschönen Landschaft umherwandern werden wir vielleicht auf halbnackte Männer treffen. Die Taneka-Menschen glauben nämlich, dass es, um ein wahrer Mann zu werden, nötig ist viel Zeit, Geduld und Blut von Opfertieren zu investieren. Ein lebenslanger Prozess auf einem langen Pfad.

14.01.2018: Feuer-Tanz – von Naititingou nach Sokode (180 km)

Wir kommen in das Land der Somba & Taberma, die in befestigten Turmhäusern leben. Ähnlich mittelalterlichen Burgen sind diese wichtige Beispiele der historischen afrikanischen Architektur. Ihr Stil hat Le Corbusier derart imponiert, dass er von “skulpturartiger Architektur” sprach. Eine Art Sinnlichkeit, die Kraft, Sorgfalt und Schönheit vereint. Die traditionelle Gläubigkeit zeigt sich an den grossen Schreinen in Phallusform am Hauseingang. Wir werden das eine oder andere Haus betreten um die Lebensweise besser zu verstehen. Alle – die Familie, die Lebensmittel und Vorräte befinden sich im Innern des Hauses, zum Schutz und zum Überleben im Falle eines Angriffes. Über Jahrhunderte haben diese Volksstämme Zuflucht in den Atakora Bergen gesucht um so den Sklavenjägern zu entkommen. Wir überqueren die Grenze nach Togo. Am Abend sehen wir den Feuertanz. Im Zentrum eines Dorfes erhellt ein großes Feuer die Gesichter der Teilnehmer, sie tanzen zu einem hypnotischen Trommelschlag und springen plötzlich unvermittelt in die leuchtende Glut, nehmen glühende Kohlestücke auf, lassen diese über ihre Körper wandern und stecken sie sich sogar in den Mund… Dies alles ohne sich dabei zu verletzen oder Anzeichen von Schmerz zu zeigen. Es ist schwierig, eine solche Vorstellung zu erklären… Ist es Mut? Selbstbeherrschung? Oder doch Magie?

15.01.2018 Der Regenwald. Von Sokode nach Kloto (290 km)

Wir fahren südwärts und halten unterwegs in Atakpame, einer typisch afrikanischen Stadt auf einem Hügel, wo alle Produkte aus den umliegenden Wäldern verkauft werden. Auf besonderen Webstühlen stellen die Männer dieser Gegend bunte Stoffe her, die „Kente“. Wir dringen tiefer in den Wald, der Kpalime umgibt, einen Ort mit einer reichen kolonialen Vergangenheit, heute ein wichtiges Handelszentrum. Nachts erwartet uns eine Wanderung im Wald um die mysteriöse Welt des tropischen Waldes in der Dunkelheit zu erfahren, die Majestät der gewaltigen Tropenbäume zu ermessen, den Geräuschen wilder Tiere zu lauschen und dem
Schlagen ferner Trommeln.

16.01.2018: Von Kloto nach Lome (150 km)

Lomé, die quirrlige Hauptstadt Togos, ist die einzige afrikanische Stadt, die sowohl eine deutsche, britische und französische Kolonie war. Sie ist auch eine der wenigen Hauptstädte der Welt, die direkt an der Grenze zu einem Nachbarland liegen. Diese Elemente haben eine einzigartige Identität geschaffen, die sich in der Architektur der Stadt und im Stil seiner Bewohner widerspiegelt. Lomé ist ein Schmelztiegel für Völker, Kulturen und Handel. Wir werden den zentralen Markt besuchen mit den berühmten “Nana Benz”, Frauen, die den Markt der teuren “pagne” (bunten Stoffe) kontrollieren, die aus Europa kommen und in ganz Westafrika verkauft warden. Die Kolonialgebäude im Verwaltungsviertel und natürlich der Fetischmarkt, wo wir die Zutaten für Liebestränke und andere magische Produkte finden. Lomé mit seinen vielen Kunstgalerien ist ein wichtiges Handelszentrum für afrikanische Stammeskunst, ein wirklich spannender Ort mit Geschäften für Antiquitäten, Kunsthandwerk und Galerien für modern afrikanische Kunst aus der “Togolesischen Schule”.

17.01.2018: Animismus, Region um Lomé (150 km)

Entlang der Küste Togos und Benins wird die Voodoo-Religion praktiziert und über Generationen weitervererbt. Von vielen Europäern nur als eine Form schwarzer Magie angesehen, handelt es sich beim Voodoo jedoch um eine richtige Religion, viel reicher und komplexer als die meisten Menschen sich vorstellen. In einem versteckten Dorf werden wir einer Zeremonie beiwohnen: der frenetische Rhythmus der Trommeln und Gesänge hilft die Voodoogeister zu rufen, die in einige der Tänzer fahren. Diese fallen in tiefen Trance: die Augen rollen zurück, sie grimassieren, winden sich und werden schmerzunempfindlich. Sakpata und Heviesso sind nur einige der vielen Gottheiten, die erscheinen können. In diesem Dorf, umgeben von der magischen Atmosphäre werden wir vielleicht schliesslich verstehen, was
Menschen meinen wenn sie sagen: „in Euren Kirchen betet Ihr zu Gott, in unseren Schreinen werden wir Gott!“ In einem anderen Dorf besuchen wir einen traditionellen Heiler, eine besondere Begegnung. Das Verständnis der Heiler begründet sich darauf, dass die materielle und die spirituelle Welt miteinander verwoben sind und deshalb bei einer Krankheit auch der „Geist“ des Patienten behandelt werden muss. Der Heiler heilt seine Patienten mithilfe von Pflanzen und Opfergaben in verschiedenen Schreinen in seinem Hof. Am Abend endet diese Reise mit dem Transfer zum Flughafen oder der optionalen Verlängerung am Meer.

LEISTUNGEN

Inbegriffen:
Professioneller Reisefotograf während der gesamten Tour für Bildgestaltung und verschiedene Workshops. Erfahrene örtliche Führer und Fahrer für alle Aktivitäten lt. Programm. Unterkunft in Standard- Doppelzimmern in 3*-Hotels (lokaler Standard). Halbpension (Frühstück und Abendessen, Picknick zum Mittag, Getränke nicht inbegriffen). Ausflüge und Besichtigungen wie beschrieben. Mineralwasser im Bus/Auto für die Reise. Eintrittsgebühren für Parks und Gedenkstätten. Alle Steuern. Pass für das Voodoofestival.
Nicht inbegriffen:
Die internationalen Flüge und Flughafensteuern. Visagebühren für Benin und Togo. Persönliche Gegenstände. Getränke, Gepäckträger, Eintrittsgebühren und Touren, die nicht im Programm beschrieben sind. Versicherung (obligatorisch: Kranken-, Gepäck-, Reiserücktrittsversicherung). Evtl. neu eingeführte Steuern und Gebühren, extrem steigende Kosten für Benzin etc. die sich unserem Einfluss entziehen. Trinkgelder. Alles, das nicht unter “inbegriffen” erwähnt ist.

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